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Geschichte

ca. 10.  Jh. v. Chr.

Nebeneinander bestehen mehrere bisher wenig erforschte antike Reiche (u.a. Saba, Ma'in, Himjar, Ausan, Qataban, Hadramaut).

575 - 628

Sassanidische Herrschaft.

628

Übertritt des persischen Statthalters im Jemen zum Islam.

628 - ca. 1250

verschiedene Fürstentümer und Sultanate

893

In Saada Gründung der zaiditisch-schiitischen Dynastie von Imamen, die bis zur Revolution 1962 Bestand hat.

1538 - 1630

Erste Besetzung des Jemen durch osmanische Truppen.

1839

Einnahme Adens durch Großbritannien, danach Ausdehnung des Einflusses auf den gesamten Südjemen

1849

Erneute Besetzung der nordjemenitischen Küstenebene durch osmanische Truppen. Herrschaft des zaiditischen Imam besteht weiter

1891

Beginn des Aufstands der nordjemenitischen Bevölkerung gegen die osmanische Herrschaft.

1918 Zusammenbruch des osmanischen Reiches und Kapitulation der Türken im Jemen.

1933 - 1934 Krieg zwischen Jemen und Saudi-Arabien, der mit Niederlage des Jemen endet. Abkommen von Taif: Jemen tritt die Regionen Assir, Gizzan und Najran an Saudi-Arabien ab.

1937 Aden wird britische Kronkolonie. Die restlichen Landesteile des Südjemen bleiben britisches Protektorat.

1959 Zusammenschluß von sechs Staaten der westlichen Protektorate zur Südarabischen Föderation (auf britische Initiative). Bis 1961 treten der Föderation zehn weitere Staaten, 1962 Aden und 1964 ein weiterer Staat bei.

1962 Imam Ahmed stirbt an den Folgen eines Attentats. Sein Nachfolger, Imam Al-Badr, bleibt nur zwei Wochen im Amt.

26.09.1962 Ausrufung der Jemenitischen Arabischen Republik im Nordjemen und Beginn des Bürgerkriegs, der 1970 mit einem Kompromiß zwischen Royalisten (unterstützt von Saudi-Arabien) und Republikanern (unterstützt von Ägypten) sein Ende findet.

1964 - 1967 Unabhängigkeitskämpfe im Südjemen zwischen britischen Truppen und den Befreiungsbewegungen FLOSY und NLF.

30.11.1967 Abzug der britischen Truppen und Proklamation der "Volksrepublik Südjemen".

22.06.1969 Richtungskämpfe im Südjemen. Sieg der Linksnationalisten (Marxisten) unter Salem Ali Rubai. Umbenennung des Staates in "Demokratische Volksrepublik Jemen" am 30.11.1970.

1972 Grenzkonflikt zwischen Nord- und Südjemen, der durch die Abkommen von Kairo und Tripolis beendet wird. Die Abkommen sehen eine Vereinigung der beiden Landesteile vor.

1974 - 1977 Übernahme der Macht im Nordjemen durch Oberst Ibrahim Al-Hamdi, der 1977 ermordet wird. Sein Nachfolger wird Oberst Ahmed Al-Ghaschmi.

1978 Ermordung von Al-Ghaschmi (durch eine Briefbombe aus Aden). Gleichzeitig Machtkämpfe im Südjemen, die mit der Absetzung und Erschießung von Präsident Rubai durch seinen Nachfolger Abdul Fatah Ismail enden.

17.07.1978 Oberstleutnant Ali Abdallah Saleh wird Staatspräsident des Nordjemen.

1979 Erneuter militärischer Konflikt zwischen den beiden Jemen.

1982 Konstituierung eines Allgemeinen Volkskongresses (GPC) im Nordjemen als politische "Massenorganisation". Vorsitzender ist Staatspräsident Saleh.
Absetzung des südjemenitischen Partei- und Staatschefs Abdul Fatah Ismail durch Ali Nasser Mohammed.

13.01.1986 Persönliche, stammesbedingte und politische Gegensätze zwischen Ali Nasser Mohammed und Rivalen führen zu einem Bürgerkrieg im Südjemen. Ali Nasser Mohammed unterliegt. Ali Salem Al-Beidh wird Generalsekretär der südjemenitischen Sozialisten.

22.05.1990 Proklamation der Vereinigung der Arabischen Republik Jemen und Demokratischen Volksrepublik Jemen zur Republik Jemen.

27.04.1993 Erste demokratische, allgemeine, freie und geheime Parlamentswahlen im Jemen mit enttäuschendem Resultat für die Sozialistische Partei.

27.04.1997 Zweite demokratische Parlamentswahlen im Jemen mit Niederlage der Sozialisten.

05.05.- 07.07.1994 Sezessionskrieg zwischen ehem. Südjemen und Nordjemen.

23.09.1999 Erste Direktwahlen des Staatspräsidenten. Der bisherige Präsident Ali Abdallah Saleh gewinnt gegen den einzigen Gegenkandidaten Najeeb Qahtan Al-Shaabi mit 96 % der abgegebenen Stimmen.

12.06.2000 Abschluss des Vertrags von Djidda mit Saudi-Arabien mit endgültiger Lösung des Grenzstreits

20.02.2001 Erste Wahlen zu örtlichen Räten auf Gouvernorats- und Distriktebene im Zuge der Dezentralisierung.

27.04.2003 Parlamentswahlen bestätigen überwältigende Mehrheit für bisherige GPC-Regierung

 

 

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