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Geschichte

ab ca. 1500 v. Chr. Die Entwicklung des heutigen Staatsgebiets von Algerien war von der ersten nachweisbaren Besiedlung bis zur Unabhängigkeit im Jahre 1962 geprägt von Invasionen verschiedener Volksstämme und Kulturen: Berber, Phönizier, Karthager, Römer, Vandalen und Araber (Islamisierung ab dem 7. Jahrhundert).

1529-1830 Zugehörigkeit zum osmanischen Reich

1830-1962 Französische Kolonialzeit

01.11.1954 Beginn des Unabhängigkeitskrieges

05.07.1962 Erlangung der Unabhängigkeit, Beginn der Schaffung einer zentralistischen sozialistischen Planwirtschaft unter den ersten beiden Staatspräsidenten:

1962-1965 Ben Bella und

1965-1979 Boumédienne.

1979-1992 Staatspräsident Chadli Bendjedid

05.10.1988 Volksaufstand führt zu umfassenden Reformen

1989 Demokratische Verfassung wird per Referendum angenommen (Trennung von Partei und Staat, parlamentarische Verantwortung, Pluralismus, politische Freiheiten und Garantien der Menschenrechte).

1991 Erste freie Parlamentswahlen: Die Islamische Heilspartei (FIS) erhält im ersten Wahlgang 188 von 430 Sitzen. Die Armee greift ein, der Wahlvorgang wird abgebrochen und Staatspräsident Chadli abgesetzt, der Notstand wird ausgerufen und die Islamistenpartei FIS verboten. Der "Hohe Staatsrat" unter Vorsitz von Mohamed Boudiaf übernimmt das Präsidentenamt und veranlasst die Auflösung des Parlaments; ein großer Teil der Islamisten geht in den Untergrund, um sich dem bewaffneten Kampf anzuschließen. Der Terror fordert in 90er Jahren weit über 100.000 Opfer

1992 Ermordung von Boudiaf

1996 Neue Verfassung

1997 Parlamentswahlen, Ernennung und Wahl von General a.D. Zéroual zum Präsidenten, demokratischer Reformprozess wird in Gang gesetzt

April 1999 Wahl und Amtsübernahme von Präsident Abdelaziz Bouteflika

Sept. 1999 Volksabstimmung über neue Versöhnungspolitik

Jan. 2000 Auslaufen der Amnestiefrist für reuige Islamisten, Selbstauflösung der AIS als bewaffneter Arm der FIS

März 2000 Unbefristete Verlängerung des Amnestieangebotes durch Staatspräsident Bouteflika

30. Mai 2002 Parlamentswahlen (Wahlbeteiligung lag bei ca. 46%) - Sieg der früheren Einheitspartei FLN

8. April 2004 Staatspräsident Bouteflika wird mit 85% der abgegebenen Stimmen wiedergewählt

 

 

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